Stimmen
aus dem Netz
(Durch
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vollständigen Rezensionenstexten.)
Neues Geld
Das
beste, brillanteste und präziseste Buch zum Thema Geld, Zins,
Kapitalismus, Mehrwert etc.: Samirah
Kenawi, 2009: Falschgeld -
Die Herrschaft des Nichts über die
Wirklichkeit.
Rheingoldblog
Das Buch
... "Falschgeld" ... ist meines Wissens die bislang beste
Darstellung der Entwicklung des alten Geldsystems von seinen Anfängen
bis heute. [Hier] wird genau und leicht verständlich
beschrieben, weshalb unser altes Geldsystem in die allgemeine
Verelendung führen muß ... Ihr Buch, spannend und auch für Laien
in Sachen Hochfinanz leicht verständlich geschrieben,
Vorwärts
Das Buch
ist so gegliedert, dass der Leser / die Leserin sich fachliches
Wissen Stück für Stück aneignen kann. Dabei kann er / sie immer
wieder zu den vorangestellten Thesen zurückkehren und sich dazu
positionieren.
EWK-Verlag
Ein
Buch über den organisierten Missbrauch jenes Phänomens, das wir
"Geld" nennen, und über die Möglichkeiten, "Geld"
so zu gestalten, dass es die beherrschende Rolle verliert und - zum
Wohle der Gesellschaft - in einer dienenden Rolle neu erscheint.
Amazon: Kundenrezension von Ulrike und Eckart Emrich "Amadeus Flohsamen"
Das
Ganze erscheint in sich schlüssig, freilich weit von der heutigen
Praxis und Mentalität entfernt. Dennoch: Bei anschwellender globaler
Krise könnte Kenawis Therapievorschlag nicht nur den Kapitalismus zu
überwinden helfen, sondern durch die Reform des Geldes zum
verlässlichen globalen Tauschmittel zugleich zu friedlicheren
Beziehungen der Menschen zur Natur und unter einander führen.
Es gibt auch kritische Stimmen, zu denen ich hier Stellung nehme.
Amazon: Kundenrezension
von
Maik
PantenFrau
Kenawi behauptet, dass die Summe der Preise größer als die Summe
der Einkommen ist, weil die im Preis enthaltene Tilgungsrate nicht zu
Einkommen der Nachfrager wird. Hier blendet sie aus, dass die
Kreditmittel den Nachfragern bei der Investition schon zugeflossen
sind und somit die Summe der Preise doch gleich der Summe der
Einkommen ist.
Meine
Stellungnahme zu dieser Rezension hier!
Amazon:
Kundenrezension
von A.
Antman "New Wave Ameise"
(Hamburg)
An einer
Stelle wird besonders deutlich, dass die Autorin leider Ursache und
Wirkung vertauscht - bei der Bildunterschrift zur Grafik der
"Entkopplung des Geldmengen und Wirtschaftswachstums". Dort
heißt es: "Die fehlende Warendeckung wird durch Wertpapiere
ersetzt."
...das stimmt nicht. Die Autorin argumentiert
so: weil die Banken unabhängig vom Zentralbankgeld mit hohen
Profitaussichten selbst ungezügelt Geschäftskredite vergeben,
müssen die Wertpapiere den Warenwert ersetzen. Das verdreht
jedoch klar die geschichtliche Ablaufreihenfolge. Zuerst erschöpfte
sich die innere Dynamik der kapitalistischen Wertproduktion
(Realwirtschaft). Dann folgte als Reaktion(!) darauf die zunehmende
Geschäftskreditvergabe und die Kreation von Finanzprodukten,
nicht umgekehrt!!!
Die zentrale Aussage des Buches ist also leider
FALSCH!!!
Sie würde implizieren, wenn die Spekulation nur ad acta
gelegt werden würde und nur die Vermehrung von "richtigem
Zentralbankgeld" verfolgt würde, wäre die "richtige
Marktwirtschaft" wieder hergestellt. Ich habe beide
Begriffe bewusst in Anführungszeichen gesetzt, weil sie begrifflich
dem damit transportiertem Inhalt nach nicht stimmen.
...
Da
zumindest über Teilstrecken auch richtige Einsichten über die
Unlogik des Geldes enthalten sind, vergebe ich dafür immerhin zwei
Sterne.
Meine
Stellungnahme zu dieser Rezension hier!